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Photovoltaik lohnt sich

Vortragsabend in Bobingen

Bobingen. „Damit die Energiewende gelingt, ist nicht nur die Politik in der Pflicht, sondern auch die

Gesellschaft, also wir alle.“ Diese Überzeugung hat Raimund Kamm, den bayerischen

Landesvorsitzenden des Bundesverbandes WindEnergie, dazu motiviert, sein Eigenheim mit

Photovoltaik auszurüsten und Vorträge über Photovoltaik, kurz PV, auf Privathäusern anzubieten. Am

Montag, den 13. Februar 2017, war er auf Einladung der Ortsgruppe des Bund Naturschutz in

Bobingen zu Gast, zusammen mit zwei Vertretern von Solarfirmen in der Region.

„Energiewende selber machen. Photovoltaik auf dem Dach lohnt sich!“ war das Thema der

Veranstaltung im gut gefüllten Gemeindesaal der evangelischen Kirche. Auf deutschen Dächern ist

noch viel Platz, so Kamm, nicht nur auf privaten, sondern auch auf öffentlichen und kirchlichen

Gebäuden. Die Risiken von Atomkraft und Klimawandel, aber auch außenpolitische Gründe sprechen

für den Ausbau der regenerativen Energieerzeugung, denn gegenwärtig ist Russland Deutschlands

mit Abstand größter Lieferant von fossilen Brennstoffen.

 

Das größte AKW der Republik liegt nur 41km von Bobingen entfernt in Gundremmingen, erläuterte

Kamm. Selbst nach einer Abschaltung ist die Gefahr nicht gebannt, denn der Atommüll muss eine

Million Jahre lang sicher gelagert werden. Ein Endlager, das für solch einen Zeitraum als sicher gilt, ist

noch nicht gefunden. Wind- und Sonnenenergie in Bayern auszubauen ist daher sinnvoll, obschon

der Strompreis an der Börse momentan sehr niedrig ist. Dies wird sich ändern, wenn alte,

abgeschriebene Kraftwerke, die jetzt noch billig produzieren, abgeschaltet werden, so Kamm.

Über die praktischen Möglichkeiten informierten Florian Steber, Geschäftsführer und Teilhaber der

Firma „Ökohaus“ in Eppishausen, und Kai-Ulrich Fetzer, Technischer Leiter der Firma „Solarpower“ in

Augsburg-Bergheim. Bisher wurden in erster Linie Dächer mit Südneigung mit PV-Anlagen bestückt,

inzwischen wird der Nutzen von Anlagen mit Neigung nach Osten und Westen erkannt, vor allem in

Verbindung mit Solarmodulen auf der Südfassade. Damit kann der Selbstversorgungsgrad eines

Gebäudes stark erhöht werden, so Steber.

 

Die Vergütung von Strom, der ins Netz eingespeist wird, sinkt zwar seit Jahren, doch eine Solaranlage

auf dem Eigenheim kann weiterhin wirtschaftlich rentabel sein, denn die Preise für Anlagen sind

ebenfalls gesunken, erläuterte Fetzer. Für ein Einfamilienhaus mit einem jährlichen Verbrauch von

4000 Kilowattstunden empfahl er den Bau einer Anlage mit einer maximal möglichen Leistung von

sechs Kilowatt.

 

Das außerordentlich fachkundige Publikum zeigte sich sehr interessiert an den technischen

Möglichkeiten, nicht sofort benötigte elektrische Energie in Batterieanlagen zu speichern.

Gegenwärtig wird die Entwicklung von Autoherstellern vorangetrieben, die Technologieführer heißen

Tesla, Daimler und LG.

 

Alle Fragen des Publikums konnten von Kamm, Steber und Fetzer fachkundig und detailliert

beantwortet werden. Ein Zuhörer bekundete, für ihn sei das wichtigste Motiv für die Anschaffung

einer Solaranlage der Wunsch gewesen, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten und erhielt dafür

viel Applaus.


http://g7-demo.de/
Quelle: g7-demo.de

TTIP - Demo

Zeit: 4. Juni 2015 (Fronleichnam) um 14:00 Uhr

Ort: Stachus (Karlsplatz) in München

Anfang Juni treffen sich die Regierungschefs der führenden Industriestaaten zum G7-Gipfel im Schloss Elmau bei München. Mit einer großen und friedlichen Demonstration machen wir ihnen klar: Ihre Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA treffen auf den breiten Widerstand der Menschen. Gemeinsam streiten wir dafür, dass endlich beim Klimaschutz ernst gemacht und Armut konsequent bekämpft wird.

Wir (Bund Naturschutz Bobingen) fahren mit der Bahn hin. Wer mit uns zusammen das Bayern-Ticket
nutzen möchte, findet uns um 12:45 Uhr am Bobinger Bahnhof. Abfahrt ist
um 13:02 Uhr, Ankunft in München um 14:07 Uhr.

Demonstrieren Sie mit!


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Jetzt Igel zählen!

Jetzt ist es so weit: Die Igel sind zur Paarung bereit. Vorher begeben sie sich hungrig auf Futtersuche. Jetzt sind Sie gefragt: Haben Sie einen Igel gesehen? Meden Sie Igel und helfen Sie uns bei der Zählung!

--> http://igel-in-bayern.br.de/


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Energiewende und Naturschutz - Naturauswirkungen von Solar- und Windanlagen

Die Kreisgruppe Augsburd läd zum Vortrag:

 

Prof. Dr. Christoph Moning, Weihenstephan

Donnerstag 22. Januar 2015 um 19.30 Uhr (Vesper ab 19.00 Uhr)

Augsburg, Zeughaus (Musiksaal 3. Stock)

Zeugplatz 4, 86150 Augsburg (mitten in der Stadt – Hst. Königsplatz, 10 Fussm. v. Hbf)


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Wäre hier Braunkohle?

Wenn unter Bobingen Braunkohle lagerte .... (Geben Sie "Bobingen" in das Suchfeld ein und klicken Sie unten links auf Start ► )

Vattenfall würde baggern. Wie sähe deine Stadt oder dein Heimatort aus, wenn dort nach Braunkohle gegraben werden würde? Eine interaktive Greenpeace-Karte hilft der Vorstellungskraft auf die Sprünge. Sie lässt die Umrisse des Tagebaus Welzow-Süd samt seiner geplanten Erweiterung maßstabsgetreu in tausenden deutschen Städten entstehen.

Quelle: https://www.greenpeace.de/das-grosse-baggern


Hortus Insectorum

Bund Naturschutz Bobingen lädt zu Exkursion ein

Im mittelfränkischen Beyerberg (nahe Ansbach) hat Markus Gastl auf 7000 m² ein Paradies für Insekten geschaffen, den Hortus Insectorum. Im Nachbarort Herrieden zieht Gastl mit der Methode der Permakultur in dem auf 2800 m² großen Hortus Felix Obst und Gemüse. Beide Gärtensind mit dem Ziel größtmöglicher biologischer Vielfalt angelegt.


Am Samstag, den 3. Mai, führt Gastl um 10 Uhr durch den Insektengarten; danach ist Mittagessen im historischen Gasthaus Walkmühle; um etwa 14-15 Uhr beginnt die Führung im Hortus Felix.
Die Abfahrt in Bobingen erfolgt um 8 Uhr von Rathausparkplatz in PKW-Fahrgemeinschaften. Anmeldung ist erwünscht bei Peter Roth, T. 08234/4790


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Energiewende retten

Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom

"16.000 waren wir auf der großen Demonstration Ende November 2013 in Berlin – ein beeindruckender Auftakt. Am Samstag, 22. März, legen wir nach. In sieben Landeshauptstädten – Kiel, Potsdam, Hannover, Düsseldorf, Mainz/Wiesbaden und München – gehen wir erneut für eine echte, ernsthafte Energiewende auf die Straße. "


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Der neue Fleischatlas 2014

Daten und Fakten über Tiere und Nahrungsmittel

Fleischatlas

Hier zum Download


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Gründe Gentechnik durch die Hintertür

Wie Agrarkonzerne auf die Gespräche über ein Freihandelsabkommen zwischen EU und USA einwirken.

Dr. Christoph Then, einer der profiliertesten Kritiker grüner Gentechnik in Deutschland, zu Gast im Presseclub. Das Gespräch moderiert Dr. Jens Soentgen, Leiter des Wissenschaftszentrum Umwelt der Universität Augsburg


Montag, 3. Februar 2014, um 19.30 Uhr im Augustana-Saal, Im Annahof 4, Augsburg

Wegen der Bestuhlung wird um Anmeldung gebeten unter: presseclub-augsburg@gmx.de


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Jahreshauptversammlung 2013

Liebe Mitglieder und Freunde,

wir möchten SIe hiermit zu unserer Jahreshauptversammlung recht herzllich einladen um in gemütlicher Runde die Bilanz für den Naturschutz um Jahr 2013 zu ziehen.


Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Ottmar Vellinger


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